Um die Kosten für KI-Inhalte zu senken, teste deinen Prompt und deine Referenzen zunächst mit kurzen Videos in niedriger Auflösung. Sobald das Ergebnis passt, generierst du das Video in voller Länge. Falls du eine höhere Ausgabeauflösung brauchst, skaliere die endgültige Version anschließend hoch.

1. Starte mit einem kurzen Test in niedriger Auflösung
DomoAI bietet verschiedene Werkzeuge zur Videoerstellung. Wähle das passende Werkzeug für dein vorhandenes Material:
- Omni-Referenz: Kombiniere Bild-, Video- und Audioreferenzen, um die Erstellung eines neuen Videos zu steuern.
- Image to Video: Animiere ein Standbild mit Bewegungen des Motivs und der Kamera.
- Einzelbilder zu Video: Nutze je nach Modell ein Start- und Endbild oder mehrere Schlüsselbilder, um die Videogenerierung zu steuern.
- Charakter zu Video: Animiere eine Figur aus einem Bild mithilfe eines Referenzvideos.
- Text to Video: Generiere ein Video aus einer schriftlichen Szenenbeschreibung.
- Video zu Video: Ändere den Stil vorhandener Aufnahmen und behalte ihre Bewegungen bei.
In dieser Anleitung verwenden wir Seedance 2.5 in Omni-Referenz. Füge dein Referenzbild oder -video hinzu, wähle das Modell und beginne mit 4 Sekunden in 480P. Lege das Seitenverhältnis und die Audioeinstellung fest und prüfe vor der Generierung den angezeigten Creditbedarf.
Bei einer kurzen Generierung können mehrere Szenen aus deinem Prompt zu einer schnelleren Abfolge verdichtet werden. Prüfe damit, ob das Video deiner Idee folgt: Sind die Szenen in der richtigen Reihenfolge, bleibt das Motiv einheitlich und gibt es keine offensichtlichen Bildfehler?
Wenn kleine Schrift oder Produktdetails in 480P schwer zu erkennen sind, nutze für diesen Test 720P.
2. Prüfe den Testclip
Sieh dir den Clip in normaler Geschwindigkeit an und pausiere an den Stellen, an denen etwas nicht stimmt.
- Folgen die Szenen der geplanten Reihenfolge? Achte auf fehlende Szenen, unerwartete Schnitte oder Ereignisse in der falschen Reihenfolge.
- Gibt es offensichtliche Bildfehler? Achte auf wechselnde Gesichter, verzerrte Körper, verschwindende Requisiten oder Gegenstände, die an der falschen Stelle auftauchen.
- Wird die Handlung ausgeführt? Hebt die Person die Tasse hoch oder streckt sie nur die Hand danach aus? Wird die Bewegung abgeschlossen?
- Zeigt die Kamera das, was du brauchst? Prüfe auf unerwünschte Zooms und stelle sicher, dass die wichtige Handlung im Bild bleibt.
- Passt der Ton? Wenn du Ton benötigst, prüfe den gesprochenen Text, die Stimme, die Hintergrundgeräusche und die Lippensynchronität.
Wähle vor dem nächsten Test das wichtigste Problem aus, das du beheben möchtest. Falls nur ein kurzer Moment am Ende stört, überlege, ob es reicht, diesen Teil abzuschneiden.
3. Gib dem Modell klarere Referenzen und Anweisungen
Ist eine Anweisung unklar, überarbeite den Prompt. Fehlt einer Referenz ein wichtiges Detail, ersetze sie. Ändere jeweils nur eines davon und behalte Modell und Einstellungen bei.
Gib jeder Referenz eine klare Aufgabe
Referenzen liefern Details, die sich mit Worten nicht immer eindeutig beschreiben lassen. Beispiele für die Rollenverteilung findest du in unserem Workflow-Leitfaden zu Seedance 2.5.
Verwende ein scharfes Bild der Figur, auf dem Gesicht, Kleidung und benötigte Accessoires zu sehen sind. Wähle eine Bewegungsreferenz, die die gewünschte Handlung zeigt. Entferne Referenzen mit widersprüchlichen Details, etwa unterschiedlicher Kleidung.
Nutze die Referenzbezeichnungen aus der Oberfläche, um zu erklären, was jede Datei beiträgt. Im Geburtstagsbeispiel weiter unten legt der Prompt mit @Image1 die Identität des Hundes fest und fordert einen neuen Hintergrund, eine neue Pose und neue Beleuchtung an.
Beschreibe Szenen und Kamerabewegungen klar
Ein ausführlicher Prompt kann gut funktionieren, wenn jeder Abschnitt eine klare Aufgabe hat. Der Geburtstagsprompt trennt die Referenzanweisungen, den visuellen Stil, die sieben Szenen und die Kameraregeln voneinander.
Beschreibe für jede Szene, was passiert und wie sich die Kamera bewegt. Halte die Reihenfolge eindeutig und entferne widersprüchliche Anweisungen. Mit einem kurzen Test siehst du, wie das Modell die gesamte Abfolge umsetzt.
Passe die Anweisungen an den Eingabemodus an
Ein Prompt für die Umwandlung eines Bildes in ein Video kann sich auf Bewegung konzentrieren, weil das Ausgangsbild Motiv und Bildaufbau bereits vorgibt. Bei mehreren Referenzen musst du erklären, was aus jeder übernommen werden soll. Ein Prompt zur Bildbearbeitung sollte beschreiben, was geändert werden soll und was erhalten bleiben muss.
Wenn du verstehst, wie Prompts und Referenzen die KI-Generierung steuern, kannst du gezielter entscheiden, welche Eingabe du ändern solltest.
Wenn du zu MiniMax H3 wechselst, findest du im Prompt-Leitfaden zu MiniMax H3 Beispiele für die jeweiligen Modi.
4. Generiere das Video in voller Länge
Sobald der Testclip dem gewünschten Ergebnis entspricht, verwende denselben Prompt und dieselben Referenzen für das Video in voller Länge. Wähle die benötigte Dauer und Generierungsauflösung, prüfe den Creditbedarf und starte die Generierung.
Beispiel: Ein Geburtstagsvideo für einen Hund
Der kurze Test zeigt die wichtigsten Szenen in schneller Folge: die Enthüllung aus der Nahaufnahme, das Streicheln über den Kopf, die Geschenktasche, die Reihe aus fünf Hunden und den Geburtstagsabschluss. Damit lassen sich die Szenenreihenfolge, das Aussehen des Hundes und offensichtliche Bildfehler erstmals prüfen.
Der viersekündige Test hielt die geplante Szenenfolge ein und zeigte keine offensichtlichen Bildfehler. Anschließend wurde mit demselben Prompt das 20-sekündige Video generiert.
4-Sekunden-Test · Hochformat
20-Sekunden-Video · Querformat
Die längere Version gibt den Szenen mehr Zeit, sich zu entfalten. Das gilt etwa für den Hund, der aus der Geschenktasche auftaucht, und für die Kamerafahrt entlang der fünf nebeneinanderstehenden Hunde.
Vollständigen Prompt anzeigen
Create a premium minimalist birthday film featuring the dog from @Image1.
REFERENCE USAGE
@Image1 defines the dog’s exact identity and appearance.
Preserve the same dog throughout the entire film:
- same face and facial proportions
- same eyes, nose, ears, and expression style
- same fur color, markings, texture, and coat length
- same body proportions, size, and age
Use @Image1 only as the dog’s identity reference.
Do not copy its background, pose, lighting, camera angle, or composition.
Every dog shown in the film must clearly be the same dog from @Image1.
VISUAL STYLE
Pure white seamless studio background, soft white floor, subtle natural contact shadows, bright diffused lighting, extremely clean composition, generous negative space, and precise centered framing.
The entire film should feel elegant, playful, modern, and highly designed — like a premium product reveal rather than a traditional birthday party.
Use a pure white and warm ivory palette.
Avoid colorful party decorations, crowded props, busy backgrounds, excessive balloons, heavy confetti, or childish birthday styling.
SHOT 1 — MACRO REVEAL
Begin with an extreme macro close-up of @Image1 dog’s nose filling most of the frame.
Slowly and smoothly pull the camera backward.
Reveal the eyes, then the full face, then the entire dog sitting perfectly centered in the white studio.
Preserve the dog’s exact facial identity throughout the pullback.
The dog wears only a very minimal birthday collar with one small elegant ivory accent.
SHOT 2 — PORTRAIT INTERACTION
Clean centered medium portrait of the same dog.
Large amounts of empty white space surround the dog.
The dog slowly looks slightly upward.
A human hand gently enters from above and softly pats the dog once on the head.
Keep the dog calm and natural.
No change to the dog’s face, fur, proportions, or identity.
SHOT 3 — GIFT REVEAL
Hard cut.
A large minimalist ivory-white gift bag stands alone in the center of the studio.
The same dog from @Image1 slowly lifts its head out of the bag and naturally rests both front paws over the edge.
Keep the dog fully recognizable.
No extra decorations.
SHOT 4 — BIRTHDAY COLLECTION
Hard cut to an extreme wide shot.
One tiny version of the same dog sits alone in the center of a huge white space.
After a brief pause, the lineup expands outward from the center.
First, one matching dog appears on the left and one on the right of the original center dog.
Then, one more matching dog appears farther to the left and one more farther to the right.
Finish with five versions of the exact same dog standing side by side in a perfectly symmetrical horizontal lineup, with the original dog remaining in the center.
All five must share exactly the same face, fur, body proportions, and identity from @Image1.
Only the birthday styling changes:
1. minimal ivory party hat
2. small white bow tie
3. tiny ivory birthday cape
4. soft minimal ivory outfit
5. original clean look
All five dogs face forward.
Even spacing.
Perfect symmetry.
No variation in breed, face, fur color, or body shape.
SHOT 5 — LINEUP DETAIL
Cut closer.
Perform one slow, perfectly smooth horizontal camera move across the five identical versions of the dog from left to right.
Each dog remains calm and mostly still.
Emphasize the same recognizable face, detailed fur texture, and subtle styling differences.
The movement should feel like a luxury product commercial.
SHOT 6 — THE BIRTHDAY MOMENT
Hard cut away from the five-dog lineup.
Return to one single dog only — the original dog from @Image1.
The dog sits alone in the center of the white studio, wearing a simple elegant birthday hat.
A small minimalist white birthday cake sits directly in front of the dog.
On top of the cake is one clearly visible number “6” candle with a soft glowing flame.
The dog looks at the cake, then looks toward the camera with a happy, gentle expression, as if celebrating its birthday.
Only one dog appears in this scene.
SHOT 7 — FINAL BIRTHDAY PULLBACK
Continue with the same single dog wearing the birthday hat and the same birthday cake.
The camera slowly and continuously pulls backward.
Medium shot → full body → wide shot → extreme wide shot.
The single dog and cake gradually become smaller while remaining centered in the large white studio.
In the final 1–2 seconds, display:
“Happy Birthday!”
Add a few subtle ivory ribbons, tiny stars, and delicate celebratory accents around the outer edges of the frame.
Keep the dog, cake, number “6” candle, and text clearly visible.
End with only the single birthday dog and cake in the center of the frame.
CAMERA RULES
Smooth controlled camera movement only.
No handheld movement.
No random zooms.
No fisheye distortion.
No dramatic camera shake.
Mostly frontal and symmetrical compositions.
Use hard cuts between major setups.
Within each shot, use only one clear camera movement.
CHARACTER CONSISTENCY — STRICT
The dog from @Image1 is the only character identity reference.
Do not change:
breed,
face,
eye shape or color,
nose,
ear shape,
fur color,
fur markings,
fur texture,
coat length,
body proportions,
size,
or age.
The five-dog lineup consists of five identical versions of the same dog, not five different dogs.
DESIGN RULES
Pure white and warm ivory color palette.
Soft realistic contact shadows.
Premium commercial studio lighting.
Minimal props.
Large negative space.
Clean geometry.
Photorealistic dog and fur.
No visible logos.
No clutter.
No colorful birthday-party background.
No excessive decorations.
OVERALL FEELING
The dog from @Image1 is presented like the most important new product of the year — elegant, slightly humorous, extremely cute, premium, and unmistakably birthday-themed.5. Skaliere das fertige Video hoch
Wenn dein fertiges Video eine höhere Ausgabeauflösung benötigt, lade es in den Video-Upscaler hoch. Wähle die Ausgabeauflösung, prüfe den Creditbedarf und verarbeite die Version, die du tatsächlich verwenden möchtest.
Kostenbeispiel: Kurze Tests vor einem 20-Sekunden-Video
Nehmen wir als Beispiel ein 20-sekündiges Video in 720P mit Seedance 2.5.
Bei der ersten Methode generierst du drei Videos in voller Länge und behältst das dritte. Bei der zweiten machst du zuerst drei kurze Tests und generierst danach ein Video in voller Länge.
| Schritt | Versuche in voller Länge | Zuerst kurze Tests |
|---|---|---|
| Tests | Drei 20-Sekunden-Videos in 720P: 625 × 3 = 1.875 Credits | Drei 4-Sekunden-Videos in 480P: 30 × 3 = 90 Credits |
| Fertiges 20-Sekunden-Video in 720P | Im dritten Versuch enthalten | 625 Credits |
| Gesamt | 1.875 Credits | 715 Credits |
Unter diesen Annahmen senken kurze Tests den Gesamtbedarf um 1.160 Credits, also rund 61,9 %. Beide Methoden liefern am Ende ein direkt in 720P generiertes Video.
Die Berechnung setzt voraus, dass du nach drei kurzen Tests zufrieden bist und nur eine Generierung in voller Länge brauchst. Zusätzliche Versuche würden den Gesamtbedarf erhöhen.
Eine weitere Möglichkeit: In 480P generieren, dann hochskalieren
Du kannst das Video auch in voller Länge in 480P generieren und anschließend auf 1080P hochskalieren:
| Schritt | Geschätzter Bedarf |
|---|---|
| Drei Tests mit je 4 Sekunden in 480P | 90 Credits |
| Ein 20-Sekunden-Video in 480P | 280 Credits |
| Hochskalieren auf 1080P mit Video-Upscaler V2 | 40 Credits |
| Gesamt | 410 Credits |
Diese Methode hat von den drei Varianten den niedrigsten geschätzten Creditbedarf. Ein auf 1080P hochskaliertes Video kann sich jedoch in Details und Bewegung von einem direkt in 720P generierten Video unterscheiden. Die Auflösungszahl allein sagt nicht aus, welches besser aussieht.
Verfasst am 22. Oktober 2026.



