Musikvideos mit KI erstellen: Anleitung und Tipps für Einsteiger mit DomoAI

Die Entwicklung generativer KI hat die Hürden für die Videoproduktion in den vergangenen Jahren drastisch gesenkt. Wir leben inzwischen in einer Zeit, in der jeder unkompliziert Animationsvideos erstellen kann.

Hallo, ich bin Ny@Tech.

Ich habe viele Jahre im Webmarketing gearbeitet. Seit etwa 2024 interessieren mich die Möglichkeiten generativer KI, und ich beschäftige mich mit KI-Bilderzeugung, KI-Komposition und KI-Videogenerierung.

Zurzeit erkunde ich Arbeitsabläufe für die Produktion von Musikvideos mit KI.

Im September 2025 stellte der ChatGPT-Entwickler OpenAI das neue Videomodell „Sora 2“ vor – ein Ereignis, das die Entwicklung der KI symbolisiert.

Auch Meta, Google und andere Unternehmen veröffentlichen laufend Videogeneratoren. Die Videogenerierung ist damit zu einem neuen Wettbewerbsfeld der KI-Branche geworden.

Besonders viel Aufmerksamkeit erhält DomoAI, das hochwertige Animationsvideos innerhalb weniger Minuten erzeugen kann.

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Mit ChatGPT × DomoAI erstellt

DomoAI ist ein Videogenerator der nächsten Generation, den ein Unternehmen aus Singapur 2023 entwickelte. Er ermöglicht professionell wirkende Videos in wenigen Minuten, ohne besondere Fachkenntnisse vorauszusetzen.

Mit generativer KI wie DomoAI kann inzwischen jeder hochwertige Musikvideos erstellen.

In diesem Artikel erkläre ich als Autor mit Hintergrund im Webmarketing verständlich die Schritte und Tipps, mit denen auch Einsteiger Musikvideos mit KI-Werkzeugen produzieren können.

Musikvideos mit KI erstellen: der Ablauf

Sehen wir uns zunächst den Ablauf für ein Musikvideo mit generativer KI an.

Die Produktion lässt sich in vier wesentliche Schritte gliedern.

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1. Einen Song erstellen

Zuerst benötigen Sie die Musik als Grundlage des Musikvideos.

Wenn Sie bereits einen selbst komponierten Song haben, können Sie ihn verwenden. Die meisten Menschen besitzen jedoch vermutlich noch keinen eigenen Song.

Dann können Sie mit einem KI-Kompositionswerkzeug innerhalb weniger Minuten einen eigenen Titel erstellen.

Beim KI-Musikdienst Suno genügt beispielsweise die Eingabe von Liedtext und Genre, um einen ausdrucksstarken Song zu erzeugen.

2. Bildmaterial vorbereiten: sammeln und generative KI nutzen

Fotografieren Sie reale Landschaften, Requisiten oder allgemein verwendbare Motive selbst oder beziehen Sie Bilder von Materialportalen wie Adobe Stock.

Fantastische Hintergründe und Figurenbilder, die die besondere Welt und Erzählung eines Musikvideos vermitteln, lassen sich mit generativer KI noch vielfältiger gestalten.

Die folgenden Szenen eignen sich beispielsweise gut für KI-Bildgeneratoren.

  • Fiktive Hintergründe passend zur Welt des Liedtextes
  • Animefiguren als Hauptpersonen der Geschichte
  • Abstrakte Stimmungsbilder wie Lichtpartikel oder verdichtete Räume

Mit Midjourney, Stable Diffusion oder der Funktion „Text zu Bild“ von DomoAI können Sie solche Bilder nutzen, um eine zum Liedtext passende Welt sichtbar zu machen.

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Ein schwebendes Schloss am Himmel (Bild)

3. Videos generieren: Bilder mit KI zum Leben erwecken

Erzeugen Sie in DomoAI Videoclips aus dem vorbereiteten Bildmaterial.

Mit „Bild zu Video (Image to Video)“ lassen sich aus Standbildern einfach bewegte Aufnahmen erstellen.

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Ein schwebendes Schloss am Himmel (Animation)

Mit „KI-Avatar (Talking Avatar)“ können Sie Figurenbilder außerdem lippensynchron animieren, sodass sie scheinbar singen.

Der grundlegende Ablauf besteht also darin, mehrere KI-Aufnahmen für die jeweiligen Songabschnitte zu erzeugen und sie passend zu den Szenen einzusetzen.

4. Schnitt und Fertigstellung

Zum Schluss verbinden Sie die generierten Clips zum fertigen Musikvideo.

Dafür sind keine schwierigen Arbeitsschritte nötig. In einer Videoschnittsoftware oder App gehen Sie folgendermaßen vor.

  1. Die Musikdatei importieren
  2. Bilder und Videos passend zum Timing der Musik platzieren
  3. Unnötige Teile herausschneiden
  4. Bei Bedarf Texteinblendungen und Effekte hinzufügen

Danach exportieren Sie das Video, und es ist fertig.

Ab dem nächsten Abschnitt erläutere ich konkrete Tipps, damit dieser Ablauf reibungslos gelingt.

Benötigte Materialien und Bildideen für ein Musikvideo

Für eine reibungslose Musikvideoproduktion sollten Sie sich vorher vorstellen, welche Aufnahmen benötigt werden, und dazu passendes Material vorbereiten.

Wenn Sie insbesondere die folgenden sechs Elemente bereithalten, gewinnen Sie visuelle Abwechslung und müssen während der Produktion weniger Entscheidungen offenlassen.

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Bildelemente eines Musikvideos

Hintergründe

Landschafts- und Hintergrundbilder bilden die Grundlage, um die Welt des Songs zu vermitteln.

Wählen Sie passende Orte zum Liedtext und Musikstil, etwa einen Strand bei Sonnenuntergang, eine nächtliche Stadt, eine futuristische Metropole oder den Weltraum.

Ganzkörperansicht: Totale

Eine Aufnahme, die die Figur oder Person vollständig zeigt.

Sie wirkt besonders gut in Vorspielen, Zwischenspielen und Einleitungen, wenn die Atmosphäre des Songs vermittelt werden soll.

Zusammen mit dem Hintergrund zeigt sie, ob wir uns auf einer Bühne, in einer Stadt oder in einer Fantasiewelt befinden, und hilft dem Publikum, die Welt des Musikvideos zu erfassen.

Oberkörper-Nahaufnahme

Eine nahe Aufnahme ab Brusthöhe oder mit gut sichtbarem Gesichtsausdruck.

Im Refrain oder in emotionalen Momenten fördert eine auf den Gesichtsausdruck konzentrierte Oberkörperaufnahme das Mitgefühl des Publikums.

In Kombination mit KI-Avatar (Talking Avatar) lässt sich zudem der Eindruck echten Gesangs erzeugen.

Rückenansicht

Eine Aufnahme des Motivs von hinten.

Der Rücken oder die Silhouette einer Person eignen sich, um Melancholie oder Nachklang auszudrücken.

Je nach Musikstil können bewusst eingeschobene Rückenaufnahmen ohne sichtbaren Gesichtsausdruck der Handlung erzählerische Tiefe geben.

Requisiten: Detailaufnahmen

Gegenstände mit Bezug zum Song oder zur Szene regen die Vorstellungskraft des Publikums an.

Bei einem Liebesthema verleihen symbolische Gegenstände aus dem Liedtext – ein Blumenstrauß, ein Ring, ein Brief oder passende Gläser – den Bildern Tiefe und Abwechslung.

Aufnahmen, die den Rhythmus sichtbar machen

Diese Gestaltungselemente lassen den Beat und Rhythmus eines Songs visuell spürbar werden.

Zur Musik bewegte Formen, blinkendes Licht oder abstrakte Partikelanimationen synchronisieren Bild und Ton und verstärken Energie und Groove.

Auch Donner, ein Herzschlag, blinkende Ampeln, der Sekundenzeiger einer Uhr oder eine Equalizer-Animation* über dem Hintergrund sind mögliche Mittel.

* Eine grafische Darstellung der Bewegung von Audiowellen oder Frequenzen von tiefen bis hohen Tönen.

Datenschutz

Beim Hochladen von Bildern und Audiodateien zu KI-Diensten wie DomoAI fragen sich manche vielleicht, ob ihre Daten ungefragt verwendet oder an Dritte weitergegeben werden.

Die Nutzungsbedingungen von DomoAI erklären jedoch ausdrücklich, dass hochgeladene Bild- und Videodaten außer für die Verarbeitung durch die KI weder gespeichert noch geteilt werden.

* Es gibt auch einen „Ghost Mode“, der Videos ohne gespeicherten Verlauf erzeugt.

Mit diesen vorbereiteten Materialien gelingen Szenenwechsel reibungsloser, und Sie können einen abwechslungsreichen Aufbau entwickeln, der das Publikum bei der Stange hält.

Die nachfolgend erläuterte Szenenplanung klärt außerdem vorab Art und Anzahl der benötigten Materialien und verhindert unnötige Generierungen oder erneute Suchrunden.

Vorbereitung der Musikvideoproduktion: Musikbearbeitung und Szenenplanung

Nach der Materialvorbereitung erleichtert eine Planungsphase vor der Videogenerierung die weitere Produktion.

Dabei hören Sie den Song aufmerksam durch und legen fest, welches Bild zu welchem Zeitpunkt erscheinen soll.

Importieren Sie zuerst die Musik in Ihre Schnittsoftware oder App und setzen Sie an gewünschten Szenenwechseln Marker oder teilen Sie sie in Abschnitte.

Notieren oder markieren Sie danach entsprechend Liedtext und Songstruktur farbig, wo etwa ein Hintergrund oder eine Figuren-Nahaufnahme erscheinen soll. So erkennen Sie sofort, welches Material generiert oder platziert werden muss.

Orientieren Sie die Wechsel an der Audiowellenform, etwa an Beats und Höhepunkten. Dadurch wirkt das Bildtempo natürlicher und es entsteht das angenehme Gefühl, dass die Bilder von der Musik getragen werden.

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Die Zeitleiste von Adobe Premiere Pro

Beispiel einer Bildplanung passend zum Musikvideoaufbau

Die folgenden Beispiele zeigen anhand einer üblichen Musikvideostruktur, welche Bilder und Videos sich in welchen Abschnitten einsetzen lassen.

Szenentyp

Gestalterische Absicht und Verwendung

Instrumentalpassagen: Vor- und Zwischenspiel

Landschaftsbilder und Aufnahmen, die den Rhythmus visualisieren, vermitteln im Intro und in Zwischenspielen die Atmosphäre des Songs.

Strophe und Pre-Chorus

Zeigen Sie in Strophe und Pre-Chorus die singende Figur ganz oder als Oberkörper-Nahaufnahme und lassen Sie ihren Gesichtsausdruck zum Liedtext passen.

Refrain

Im Refrain erreicht der Song seinen Höhepunkt. Kombinieren Sie deshalb Figuren-Nahaufnahmen mit Lichtpartikeln, Kamerabewegungen und ähnlichen Effekten.

Outro und Schluss

Schließen Sie mit nachklingenden Bildern wie einer Rückenansicht oder einem Sonnenuntergang.

Ein Bildplan für die einzelnen Textstellen und Songabschnitte verhindert Materiallücken und erspart späteres Rätseln darüber, welche Aufnahme wohin gehört.

Ein vorab festgelegter Aufbau macht zudem die Liste der benötigten KI-Aufnahmen deutlich. So reduzieren Sie unnötige Generierungen und arbeiten effizienter.

Die Grundfunktionen von DomoAI

Jetzt erstellen wir die Videos mit DomoAI.

Dieser Abschnitt erläutert die Grundfunktionen und ihre nützlichen Einsatzmöglichkeiten für Musikvideos.

DomoAI bietet viele Funktionen. Für Musikvideos sind vor allem drei wichtig: Stile und Vorlagen, KI-Avatar (Talking Avatar) und Screen Keying beziehungsweise Chroma-Key-Compositing.

Sehen wir sie uns genauer an.

Vielfältige Bilder mit Stilen und Vorlagen gestalten

In DomoAI können Sie eine visuelle Ausrichtung auswählen, die als „Stil“ beziehungsweise „Modell“ bezeichnet wird.

Mehr als 30 Bildstile, darunter Anime, realistisch, Ölgemälde und 3D-Comic, verändern die Atmosphäre der erzeugten Ergebnisse.

Stile lassen sich in folgenden Funktionen auswählen:

Dort können Sie die Stilvorgaben verwenden.

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DomoAI | Modell und Stil auswählen

Mit diesen Stilen passen Sie die Bildwirkung an Genre und Stimmung des Songs an.

Probieren Sie passende Kombinationen aus, beispielsweise japanischen Anime für J-Pop oder Aquarell- und Ölgemäldestile für eine ruhige Ballade.

Figuren mit KI-Avatar (Talking Avatar) singen lassen

Als Nächstes folgt die Funktion „KI-Avatar (Talking Avatar)“.

Diese beliebte DomoAI-Funktion ergänzt Figuren in Standbildern um lippensynchrone Mundbewegungen und wechselnde Gesichtsausdrücke, sodass sie scheinbar sprechen oder singen.

Laden Sie beispielsweise eine eigene Figurenillustration oder ein Foto zusammen mit einer von Suno oder einem ähnlichen Dienst erstellten Gesangsspur hoch, um die Figur scheinbar singen zu lassen.

Die Bedienung ist einfach:

  1. Wählen Sie „KI-Avatar (Talking Avatar)“ im Menü.
  2. Laden Sie links das zu animierende Bild und rechts die gewünschte Gesangsaufnahme hoch.

Mehr ist dafür nicht erforderlich.

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DomoAI | KI-Avatar-Funktion

Achten Sie allerdings darauf, ausschließlich die Gesangsspur hochzuladen.

Wenn Instrumente enthalten sind, kann die Lippensynchronisation auch auf die Begleitung reagieren und unbeabsichtigte Mundbewegungen erzeugen.

Mit Gefühlsangaben wie „smile“ oder „sorrow“ im Prompt lassen sich der Lippensynchronisation auch wechselnde Gesichtsausdrücke hinzufügen.

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Mit „smile“ erzeugte Lippensynchronisation

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Mit „sorrow“ erzeugte Lippensynchronisation

Damit hauchen Sie den Figuren im Musikvideo Leben ein und gestalten Szenen, die das Publikum hineinziehen.

Videos mit Screen Keying frei kombinieren

Screen Keying, allgemein als Chroma-Key-Compositing bekannt, entfernt nachträglich eine bestimmte Hintergrundfarbe, um sie durch ein anderes Video oder einen anderen Hintergrund zu ersetzen.

Wenn Sie beispielsweise mit KI-Avatar (Talking Avatar) eine singende Figur erzeugen und Grün oder eine andere einheitliche Hintergrundfarbe wählen, können Sie sie später mit einem anderen Hintergrundvideo kombinieren.

Aktivieren Sie beim Erzeugen des Figurenvideos in DomoAI einfach den Schalter „Screen Keying“ und wählen Sie die Hintergrundfarbe, normalerweise Grün.

DomoAI | Screen Keying

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Importieren Sie anschließend das gewünschte Hintergrundbild oder -video in den Editor, legen Sie das Figurenvideo mit grünem Hintergrund darüber und entfernen Sie Grün per Chroma Key. So entsteht eine Komposition, in der nur die Figur in den Hintergrund eingefügt ist.

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Beispiel einer Chroma-Key-Komposition

Mit Chroma-Key-Compositing können Sie auf diese Weise separat generierte KI-Videos zu einer Szene verbinden.

Die Möglichkeiten wachsen mit Ihrer Kreativität. Probieren Sie diese Technik aus.

Vorlagen für Bewegung im Video

Kameraführung – Bewegung und Blickwinkel – ist ein wichtiger Faktor für attraktive Videos.

Bei Realaufnahmen sorgt eine bewegte Kamera für Präsenz. In DomoAI lassen sich Figuren und Hintergründe mit Vorlagen und geschickten Prompts in Bewegung versetzen.

Die Vorlagen von „Bild zu Video (Image to Video)“ bieten beispielsweise Perspektivwechsel wie Zoom-in und Kranfahrt nach oben sowie Bewegungen wie Küssen und Umarmen.

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Image to Video | Vorlagenfunktion

Da diese Bewegungen direkt bei der Generierung entstehen, werden Perspektive und räumliche Beziehungen zwischen Motiv und Hintergrund natürlich berechnet. Dadurch entsteht eine Tiefe, die an tatsächlich gefilmte Aufnahmen erinnert.

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Vorlagenfunktion | Küssen angewendet

Beispiele für Kameravorgaben im Prompt

Wenn ein Prompt Kameravorgaben enthält, kann die KI die Absicht erkennen und als Perspektivbewegung im Video umsetzen.

Die folgenden Kameravorgaben dienen als Anregung beim Schreiben von Prompts.

PromptErklärungAnwendungsbeispiel und Kombination
zoom inHeranzoomen an das Motivslow zoom in on the character’s face
zoom outHerauszoomen, um die gesamte Szene zu zeigenfast zoom out to show the cityscape
pan leftNach links schwenkensmooth pan left across the room
pan rightNach rechts schwenkenpan right to reveal another character
tilt upDie Kamera nach oben neigentilt up from the ground to the sky
tilt downDie Kamera nach unten neigentilt down to focus on the object
dolly inDie Kamera selbst nach vorn bewegendolly in towards the door dramatically
dolly outDie Kamera nach hinten bewegenslow dolly out to reveal the landscape
tracking shotDem Motiv parallel folgentracking shot following the runner
follow shotDem Motiv hinterherfolgenfollow shot behind the car
crane upWie mit einem Kamerakran nach oben fahrencrane up to reveal the crowd
crane downWie mit einem Kamerakran nach unten fahrencrane down to show the details
bird’s-eye viewSenkrechter Blick von obenbird’s-eye view of the battlefield
360-degree moveEinmal um 360 Grad herumfahrensmooth 360-degree move around the character
handheld shaky camBewegungen einer wackelnden Handkamerahandheld shaky cam during the chase
steadycam shotStabile, fließende Bewegungsteadycam shot walking through the hallway
rack focusDen Fokus vom Vordergrund zum Hintergrund verlagernrack focus from the flower to the person
slow motion camera moveEine Bewegung wie in Zeitlupeslow motion camera move during the fight

Wie Kameravorgaben im Prompt umgesetzt werden, hängt stark von Komposition und Motiv des Ausgangsbildes ab.

Wenn die gewünschte Bewegung nicht entsteht, probieren Sie deshalb ein anderes Bild aus oder passen Sie die Formulierung des Prompts schrittweise an.

Ab dem Standard-Tarif können Sie den Relax-Modus verwenden und beliebig viele Tests ohne Credit-Verbrauch durchführen. Entwickeln Sie so durch Ausprobieren Ihre ideale Musikvideoszene.

Urheberrecht und Ethik bei der KI-Videoproduktion

Bisher ging es um die Erstellung von Bildern und Videos mit KI. Dabei sollten Sie jedoch einige wesentliche Punkte immer berücksichtigen.

Das betrifft Urheberrecht und Ethik beziehungsweise gefälschte Inhalte.

Urheberrecht

Die Urheberrechte an mit DomoAI erzeugten Videos und Bildern liegen grundsätzlich beim Nutzer, der sie erstellt hat.

Sie können Ihre selbst mit KI erstellten Inhalte also auch kommerziell verwenden.

Achten Sie allerdings auf das Material, das Sie der KI als Eingabe geben.

  • Bilder bekannter Animefiguren ohne Erlaubnis verwenden
  • Fotos prominenter Personen ungefragt importieren und zum KI-Training nutzen
  • Markenzeichen oder Markenelemente ohne Erlaubnis verwenden

Solche Handlungen verletzen Urheber-, Persönlichkeits- oder Markenrechte und sind auch laut Nutzungsbedingungen untersagt.

Ethik und gefälschte Inhalte

Mit der Entwicklung der KI-Videotechnik nehmen weltweit Fälle zu, in denen gefälschte Videos beziehungsweise Deepfakes missbraucht werden.

Aus verschiedenen Ländern werden beispielsweise Fälle gemeldet, in denen reale Personen nie gesagte Worte sprechen oder erfundene Ereignisse für Betrugszwecke dargestellt werden.

Insbesondere das Erzeugen und Verbreiten falscher Nachrichtenvideos mit KI, um Menschen gezielt zu täuschen, halte ich für böswillige Informationsmanipulation unter dem Deckmantel der Kreativität. So etwas sollte keinesfalls toleriert werden.

Wenn ein Video Missverständnisse hervorrufen könnte, halte ich als Urheber einen deutlichen Hinweis wie „Dieses Video wurde mit KI synthetisiert“ für angemessen.

Fazit

Für Musikvideos waren früher Fachkenntnisse nötig. Mit generativen KI-Werkzeugen wie Suno, Midjourney und DomoAI sind die Hürden der Videoproduktion erheblich gesunken.

Heute kann jeder selbst komponieren, die Musik mit eigenen Bildern kombinieren und veröffentlichen.

Nutzen Sie die Gelegenheit und versuchen Sie sich an einem Musikvideo mit KI.

Beginnen Sie ohne übermäßige Komplexität mit einem einfachen Aufbau. Das hilft, nicht frühzeitig aufzugeben.

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